Wenn Felsen Namen tragen

Natursteindenkmäler im Grenzraum OÖ–Südböhmen: Kulturerbe sichtbar machen

Im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Südböhmen finden sich zahlreiche Felsen und Steine mit bedeutungsvollen Namen und regional überlieferten Geschichten. Diese Naturdenkmäler sind ein wichtiger Teil unseres Kulturerbes – viele spielten historisch eine Rolle, doch fehlen heute oft schriftliche Quellen zu ihrer Bedeutung.

Damit dieses Wissen nicht verloren geht, widmete sich Wolfgang Strasser im Auftrag des Heimatvereins des Bezirks Rohrbach und der Nationalparkverwaltung Šumava der Erfassung, Erforschung und Dokumentation dieser steinernen Zeugnisse. So soll das kulturelle Gedächtnis der Landschaft bewahrt und das Bewusstsein für deren Wert gestärkt werden – insbesondere, da Besiedlung und Nutzung immer mehr diese Elemente bedrohen.

 

Entstanden ist eine umfassende, zweisprachige Broschüre, die bei Interesse zum Download bereitsteht oder als Druckexemplar beim Heimatverein des Bezirkes Rohrbach, bei Wolfgang Strasser (office@naturdialog.at), oder der Nationalparkverwaltung Šumava in Vimperk bezogen werden kann.  

Unterstützt wurde das Projekt mit Mitteln aus dem Kleinprojektefonds Interreg AT-CZ.

 

TIPP:

Der Heimatverein Rohrbach bietet auch den Podcast „BEHMWIND“ an. Zusätzlich zu den schriftlichen Werken möchte er Geschichte zu Kultur und die Geschichte des Oberen Mühlviertels in einem modernen Format vermitteln. Reinhören unter: https://open.spotify.com/show/3qdAhsW7CttTgqz6o2M8SW?si=24d623afc1554567