Leerstände als Chance für lebendige Ortszentren
„Ortskernentwicklung ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Deshalb haben wir uns zusammengeschlossen, um in den kommenden Jahren konsequent weiterzuarbeiten und Schritt für Schritt Maßnahmen zur Attraktivierung unserer Ortskerne umzusetzen“, betont Nicole Leitenmüller, Bürgermeisterin von Lembach.
Auch in Hofkirchen sieht man großes Potenzial in der Nutzung der bestehenden Bausubstanz. „Eine große Hoffnung liegt bei den Eigentümern von leerstehenden oder mindergenutzten Gebäuden. Wir wollen sie bestmöglich dabei unterstützen, neue Nutzungen zu finden und diese Gebäude zu revitalisieren“, ergänzt Bürgermeister Martin Mairhofer. Im Zuge der Konzepterstellung wurden insgesamt 50 Objekte mit mindergenutzter Funktionalität erhoben. Für 15 dieser Gebäude wurden vertiefende Analysen sowie konkrete Vorschläge für mögliche Nachnutzungen entwickelt – jeweils mit positivem Beitrag zur Belebung der Ortszentren.
Attraktiver öffentlicher Raum als Schlüssel
Für Niederkappels Bürgermeister Josef Wögerbauer spielt auch die Gestaltung des öffentlichen Raums eine zentrale Rolle: „Neben der Aktivierung von Leerständen ist die Attraktivierung des öffentlichen Raums ein wesentlicher Hebel für lebendige Ortskerne. Auch hierzu liegen nun zahlreiche konkrete Vorschläge vor.“
Die Konzepterstellung wurde von Expertinnen und Experten der SPES-Zukunftsakademie, dem Architekturfachgeschäft sowie dem Verkehrsplanungsbüro Komobile begleitet. Zusätzlich werden die Gemeinden im Gesamtprozess vom Regionalmanagement Oberösterreich unterstützt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des OÖ. Aktionsprogramms „Leerstands- und Brachflächenrevitalisierung, Orts- und Stadtkernbelebung“ durch den GAP-Strategieplan aus Mitteln des Bundes, des Landes Oberösterreich und der Europäischen Union.
Sie haben noch Fragen, dann wenden Sie sich bitte an: Christoph Artner-Sulzer | Regionalmanagement OÖ – Geschäftsstelle Mühlviertel | christoph.artner-sulzer@rmooe.at