Jugend-ZukunftsLAB und Zukunftsreise in Oberneukirchen

Junge Zukunftsdenker:innen gestalten ihre Gemeinde aktiv mit

Im Rahmen des agenda.zukunft Follow-up Prozesses in Oberneukirchen standen die Perspektiven junger Menschen im Mittelpunkt. Mit dem Jugend-ZukunftsLab sowie der Zukunftsreise in den Volksschulen Oberneukirchen und Traberg wurden zwei Beteiligungsformate umgesetzt, die eindrucksvoll zeigen, wie engagiert sich Kinder und Jugendliche mit ihrer Gemeinde auseinandersetzen.

 

Jugend-ZukunftsLab: Ideen, die bewegen

Beim Jugend-ZukunftsLab hatten 10 Jugendliche aus der Gemeinde Oberneukirchen die Möglichkeit, ihre Ideen zu entwickeln, Wünsche zu formulieren und die Zukunft ihres Lebensumfeldes aktiv mitzugestalten.

In einem kreativen Arbeitsprozess setzten sie sich intensiv mit zentralen Themen auseinander:

  • Freizeit, Aktionen und Veranstaltungen
  • Wege und Mobilität
  • Treffpunkte und Orte
  • Sonstige Themen

Dabei sammelten die Jugendlichen sogenannte „Kiss & Kill“-Argumente, um Chancen und Herausforderungen ihrer Ideen kritisch zu beleuchten. Aufbauend darauf entwickelten sie ihre Herzensanliegen weiter und erarbeiteten drei konkrete Prototypen, die ihre Visionen greifbar machten.

Im anschließenden Generationen-Tandem präsentierten sie ihre Ergebnisse den politisch Verantwortlichen sowie interessierten Bürger:innen. Die Jugendlichen überzeugten mit durchdachten Konzepten, kreativen Lösungen und einem klaren Blick für die Bedürfnisse ihrer Altersgruppe.

Begleitet wurden sie dabei von Zoe Zehetner und Sabrina Straubinger (SPES).
Bürgermeister Josef Rathgeb und Vizebürgermeisterin Anneliese Bräuer zeigten sich begeistert vom Engagement und den Ideen der Jugendlichen – einige davon können noch vor den Sommerferien umgesetzt werden. 

 

Zukunftsreise: Kreative Einblicke aus Kindersicht

Mit viel Neugier und Fantasie begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Volksschulen Oberneukirchen und Traberg auf eine gemeinsame „Zukunftsreise“. Begleitet wurden die beiden Workshops von Zoe Zehetner (SPES).

Ziel war es, die Perspektiven dieser Generation sichtbar zu machen und ihre Vorstellungen für ein lebenswertes Oberneukirchen der Zukunft zu sammeln. Spielerisch näherten sich die Kinder zentralen Fragen an:

  • Wie möchten wir in Zukunft leben?
  • An welchen Orten fühlen wir uns besonders wohl?
  • Welche Wünsche haben wir für unsere Umgebung?
  • Wie sieht unsere Traumgemeinde aus?

Dabei entstanden zahlreiche kreative und zugleich bemerkenswert klare Ideen:
Die Kinder wünschen sich vor allem sichere Freizeitmöglichkeiten, attraktive Spiel- und Bewegungsräume, Naturerlebnisse sowie Orte zum Treffen und gemeinsamen Aktivsein. Auch Themen wie Umweltschutz, Sicherheit und ein gutes Miteinander wurden von den Schülerinnen und Schülern bewusst angesprochen.

Die Zukunftsreise verdeutlichte eindrucksvoll, dass bereits junge Menschen ein feines Gespür für die Bedürfnisse ihrer Umgebung haben und sich aktiv einbringen möchten. Ihre Ideen liefern wertvolle Impulse für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde.

Auch Bürgermeister Josef Rathgeb unterstrich die Bedeutung dieser Beteiligung:

„Eure Meinung und eure Ideen sind sehr wertvoll für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde.“

Gemeinsam Zukunft gestalten

Die beiden Formate zeigen deutlich: Beteiligung kennt kein Alter. Ob Kinder oder Jugendliche – ihre Perspektiven sind unverzichtbar für eine nachhaltige, lebenswerte Gemeindeentwicklung. Oberneukirchen setzt damit ein starkes Zeichen für gelebte Partizipation und eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft.


Zukunftsreise: Kreative Einblicke aus Kindersicht _c RMOÖ
Zukunftsreise: Kreative Einblicke aus Kindersicht _c RMOÖ
Zukunftsreise: Kreative Einblicke aus Kindersicht _c RMOÖ